Sonntag, 16. Mai 2010

Kleine Ausfahrt und Test

Da ich einen Tag Zeit hatte, habe ich das Rad etwas getestet und eine kleine Tour alleine und mit meiner Frau unternomen. Zuerst ging es durch die Schorfheide, überwiegend auf auf der Straße.
Lieder sind die Straßen in der Schorfheide nicht immer die besten. Gut das ich "Big Appel" Reifen am Fahrrad habe. Das ist ein Komfort, wie ich ihn vom Fahrradfahren bisher nicht gekannt habe. Man muß zwar treten, wie bei jedem anderen Fahrrad auch aber die Sachen, die mich immer beim Fahrradfahren gestört haben, fallen hier einfach weg. Taube Hände und kein Gefühl mehr in den "wertvollsten Teilen". Auch auf Feld- und Waldwegen hat sich das Liegerad bewährt. Durch die breiten Reifen sinkt es nicht tief in den Sand ein. Aufpassen muß man aber troßdem.


Dienstag, 11. Mai 2010

Mein Liegerad




Endlich!!!!
Am 10.05.2010 konnte ich endlich mein Liegerad der Firma Flux in Empfang nehmen. Was war ich, gerade in den letzten Tagen aufgeregt! So hab ich mich gefühlt, wenn ich als Kind Geburtstag oder Weihnachten hatte.
Als es dann nach 14 Tagen endlich vor mir stand, war ich überwältigt. Ein fantastisches Fahrrad.
Die ersten Fahrversuche vor dem Fahrradladen waren sehr wacklig. Mein erster Gedanke war Du meine Güte, wie sonst du denn damit jetzt gleich im Straßenverkehr klar kommen. Selbst das Anfahren, ja nur das Stehen auf der Stelle, war schon ein Problem. Nach 10 Minuten und zwei Mal umfallen, war ich dann aber soweit, dass ich wenigsten 10-15 m sicher fahren konnte. Zwei kleine Mängel habe ich dann aber noch im Laden entdeckt. Zum einen war die Meshbespannung an einer Ecke des Sitzposters lose und zum anderen der Seitenständer etwas zu lang, so das das Fahrrad immer dohte umzufallen.
Ich bin vom Fahrradladen zur Arbeit und von dort 50 km nach Hause gefahren. Für die 50 km habe ich drei Stunden gebracht. Teilweise hab ich Blut und Wasser geschwitzt. Na ja, wenn man noch unsicher ist. Am nächten Tag dann 100 km Von zu Hause zur Arbeit und dann Abends zurück. Das war schon wesentlich besser.
Klasse Fahrgefühl! Treten muß man auch, wie bei einem "normalen" Fahrrad aber es tut nichts weh, es wird nicht wund! Es ist einfach nur angenehm. Und: Es besteht ein hohes Suchtpotential!!!
Die Ecke vom Poster habe ich mit Heißkleber befestigt und einen Teil des Seitenständers abgesägt. Ich hofe das Reicht!



Kaum gekauft, mache ich mein Fahrrad schon wieder kaputt! Aber jetzt ist eigendlich alles optimal.

Sonntag, 14. Juni 2009

1. Panoramalauf Sächsische Schweiz

Am Sonnabend fand der erste Panoramalauf statt. Der Lauf über 30 Kilometer ist Teil der Panoramatour Sächsische Schweiz. Man kann auswählen zwischen verschiedenen Sportarten zu denen auch Radfahren, Nordik Walking und Wandern.
Von Panoramatour Sächsische Schweiz 2009

Ich hatte mich für den 30 Kilometer-Lauf angemeldet. Meine Hoffnung, dass es sich um einen wunderbaren Landschafts- und Naturerlebnislauf handelt, hat sich voll bestätigt. Bereits gegen 10.30 Uhr traf ich am Panoramahotel Lilienstein, wo der Start erfolgen sollte, ein. Parkplätze sind für die Teilnehmerzahl von ca. 300-400 Sportlern ausreichend, mehr dürfen aber dann nicht mehr kommen. Der Parkplatz hat mich eine Zahlung 2 € an eine attraktive Parkplatzkontrolleurin gekostet.
Bis zur Startzeit 15.30 Uhr, die für einen solchen Lauf recht ungewöhnlich spät festgesetzt ist, habe ich mit meiner Frau der Festung Königsstein einen Besuch abgestattet.
Von Panoramatour Sächsische Schweiz 2009

Am Start fanden sich pünktlich alle Teilnehmer ein. Läufer der verschiedenen Distanzen und die Walker hatten ihren Start zusammen. Los gings erst immer bergab, was den unvermeidlichen und gefürchteten Aufstieg um einiges hinausschob. Die Landschaft und die kleinen Orte sind malerisch und sind Genuss pur für Freunde von Landschaftsläufen. Teilweise wird der Weg zum Trailpfad, was man bei der Wahl seiner Schuhe beachten sollte. Dann beginnt bis zur Marke von 15 Kilometern, der Wendemarke, ein ca. 2-3 Kilometer langer sanfter Aufstieg. Ich merkte es aber ordentlich in den Beinen. Zusätzlich ist es für manchen ein psychologisches Problem, wenn einem die anderen Läufer von der Wendemarke schon entgegen kommen. Zurück gings dafür um so besser. Bis auf ein kurze Stück am Ende, entspricht der Rückweg dem Hinweg. Dieses kurze Stück so kurz vor dem Ende hat es in sich. Man muss ca. 200m einen Berg, später stellte ich fest, dass es der Lilienstein war, . Dann geht es noch am Massiv des Liliensteins vorbei. Dort hört man aber schon seit einiger Zeit die Lautsprecher am Ziel. Das gibt noch mal ordentlich Kraft.
Von Panoramatour Sächsische Schweiz 2009

Nach dem Zieleinlauf am Panoramahotel erst mal ein Radler. Hier ist noch Grillen und Lagerfeuer für den Abend geplant. Leider kann ich nicht bleiben, da ich schon morgen wieder arbeiten muss.
Das war ein rundum schönes Event, das man sich merken sollte. Denn nächtes Jahr geht es auf zum 2. Panoramalauf Sächsische Schweiz.
Etwas negatives gibt es auch. Leider gibt es keine Duschmöglichkeiten. Die Küche im Hotel nur für den ein kulinarisches Erlebnis, der sonst nur Fast Food gewöhnt ist. Meine Frau hatte einen Salat, der vom Erleben im Mund mit einem alten Kaugummi vergleichbar war. Wir wateten noch den Beginn des Grillens um 19.00 Uhr ab. Das war nicht so eine gute Idee. Besser wir wären auf einen der schmucken Gasthöfe in den kleinen Ortschaften rundherum ausgewichen. Das Fleisch war verbrannt und ich habe meine Zweifel, ob die Thüringer Rostbratwurst wirklich aus Thüringen stammte. Der Genuss der Wust und des Fleisches, das teilweise verbrannt war, bescherte uns auf der Rückfahrt Magenbeschwerden.
Nächstes Jahr will ich wieder dabei sein, wenn es zum Panoramalauf geht. Das Essen im Hotel Lilienstein werde ich aus Gesundheitsgründen dann lieber auslassen.
Von Panoramatour Sächsische Schweiz 2009