Dienstag, 26. Februar 2013

Milan Überführung in die Schorfheide

Heute ist der große Tag dem ich 8 Monate entgegengefiebert habe. Mein Milan wird heute ausgeliefert. Um 09.00Uhr stehe ich am Bahnhof Nienburg und will den Bus nach Siedenburg erreichen. Leider fährt er mir vor der Nase weg. Also muss ich eine Stunde warten. Die Zeit nutze ich, um in einem großen Sportladen in der Nähe zu shoppen. Ich kaufe eine Schirmmütze und finde mich pünktlich zur Abfahrt des Busses wieder am Bahnhof ein.
Dank meines IPhones finde ich in Siedenburg sofort die Adresse. Ein Milan steht davor. Und dann im Haus sehe ich ihn, meinen Milan! Ich bin überwältigt von dem Anblick. Nach ein wenig Smalltalk werden die letzten Einstellungen vorgenommen. Das dauert ehe alles so ist, das es optimal ist.

Sonntag, 10. Februar 2013

Warten auf den Milan SL

Ich glaube, es wird mal wieder Zeit für einen Beitrag. Der soll auch die Wartezeit auf meinen Milan SL verkürzen. Das ist in diesem Fall kein Vogel, wie man meinen könnte, sondern ein Velomobil.
Milan SL Mk1
Das Foto ist von der offiziellen Herstellerseite, für die ich hiemit ausdrücklich werben möchte. Das Konzept dieses Fahrzeugs hat mich dermaßen übezeugt, dass ich es im August letzten Jahres bestellt habe.
Ich möchte es hauptsächlich auf dem Weg zur Arbeit nutzen. Im Test habe ich mit dem Velomobil eine Geschwindigkeit von 62 km/h erreicht. Ich bin ziemlich sicher, das ich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 40 km/h halten kann. Das würde für dem Weg zur Arbeit etwas über eine Stunde Fahrtzeit bedeuten.

Dienstag, 16. Oktober 2012


Abheben auf dem Flughafen Tempelhof

Es ist nicht aller Tage möglich auf einer Landebahn eines Flughafens Rad zu fahren. Ein Radrennen der Polizei Berlin eröffnete mir die Möglichkeit dazu.
Ich bin natürlich mit dem Rad zum Flughafen gefahren. Einiger meiner Mitstarter und Kollegen auch.
Es gab zwei Gruppen: Die sogenannten "Profis". Sie gingen mit Rennrädern an den Start. Sie hatten 58 km vor sich. Und dann meine Gruppe in der alle anderen Räder waren, auch mein Liegerad.



Die Rennräder waren im Nu durch. Mir berichtete schon jemand, dass es auf einer Längsseite der Landebahn einen kräftigen Gegenwind gibt. Das stellte ich dann auch selber fest. Allerdings konnte ich hier im Vergleich feststellen, dass Liegeräder tatsächlich einen Vorteil durch ihren geringeren Luftwiderstand haben. Mit den schnellen Crossrädern u.ä. konnte ich nicht mithalten aber ich lag gut nach dem ersten Drittel der Fahrer. Es jedenfalls viel Spaß gemacht auf dem Flughafen zu fahren. Nach sieben Runden war alles vorbei und wir machten uns auf den Rückweg. Hier gab es im Prenzlauer Berg noch ein leckeren thailändisches Essen.
Ja das nächste Highlight wird dann die Abschlussfahrt der Radonneure Berlin-Brandenburg, an der ich teilnehmen möchte.

Dienstag, 24. Juli 2012

Brevet 300

Hier noch mal ein paar Impressionen von 300er Brevet vom vergangenen Jahr.

Radtour von der Schorfheide über die Insel Usedom nach Rostock

Hier sind nochmal Bilder von meiner Radtour von der Schorfheide über den Usedom-Radweg nach Usedom - Greifswald -Stralsund, den Darß nach Rostock. Viel Spaß beim Ansehen!

Dienstag, 17. Juli 2012

Sonnenaufgang von der Heidekrautbahn aus gesehen


Heute wird ein schöner Tag!
   Erst bin ich mit dem Liegerad bis Basdorf gefahren. Die Beine waren noch schwer von den 90 km vom Dienstag. Also 03.20 Uhr Aufstehen und ab aufs Rad. Belohnt wurde ich dann mit diesem schönen Sonnenaufgang.

 

Montag, 5. März 2012

Antalya-Marathon: Der Lauf

Frisch und ausgeschlafen, stand ich um 07.30 Uhr auf und hoffte auf mein Frühstück. Leider ist es wie in allen südlichen Ländern. Um 07.30 Uhr heißt nicht genau um diese Uhrzeit, sondern so ungefähr um diesen Zeit fängt das Personal an, die Tische einzudecken.
Also bin ich ohne Frühstück los, um festzustellen, dass der Start doch noch ca. 10 km entfernt ist. Die Taxifahrer sind hier recht zügig. Verkehrsregeln sind, wie in vielen anderen südlichen Ländern, nur eine Empfehlung.
Eine halbe Stunde vor dem Start war ich da und hatte noch keine Startnummer und keinen Chip. Dafür brauchte ich dann noch einmal 25 Minuten. Zu meinem Glück sprechen die Mitarbeiter des Veranstalters fast alle sehr gut deutsch. So konnte ich mich gut durchfragen. An der Organisation war wirklich nicht zu bemängeln.



Die nummerierten Rucksäcke werden einfach auf einen Haufen geworfen. Sie werden aber gut bewacht, so das nichts wegkommt und jeder seine Sachen gut aufgehoben weiß.
Die Strecke besteht zu fast 100. %. aus der asphaltierten Küstenstraße. Nach der Halbmarathondistanz geht's den gleichen Weg wieder zurück. Bis zum Kilometer 32 lief es bei mir auch sehr gut. Nur hatte ich zwei Sachen vergessen: eine Mütze und Sonnencreme.
Auch wenn die Luft noch relativ kühl ist, die Sonne brennt auch zu dieser Jahreszeit mörderisch herunter. Jedenfalls bekam ich einen Sonnenstich und einen Sonnenbrand, die mir beide sehr zu schaffen machten.



Für Ansporn sorgten mehrere Janitscharen-Kapellen, die eine ohrenbetäubende Krach machten. Kein Wunder, dass die Janitscharen so tapfer gekämpft haben. Schließlich hatten sie nur die Wahl im Kampf zu sterben oder weiter ihre Musik zu hören. Da viel die Wahl nicht schwer.
Schließlich bin ja doch noch glücklich im Ziel angekommen.



Ganz rechts sieht man einen Clown, der in der Laufszene schon einen gewissen Namen hat. Er läuft in diesem Kostüm seine Marathons und mehr und zwar alles barfuß. Das habe ich mir, zumindest dieses Mal, nicht getraut.

Zum Abschluss war ich noch ein wenig in der Altstadt und habe mir auch eine Moschee von inne angesehen. Ich stand ziemlich unschlüssig vor der Tür. Ich bin dann ganz freundlich eingeladen worden. Den Unterschied zu einer Kirche halte ich nicht für so groß.



Ich wäre gern noch in ein Hamam gegangen, hatte aber keine Zeit mehr.

Nun bin ich auf dem Rückflug nach Berlin (wenn man das ließt, bin ich natürlich schon da) und freue mich auf den Rennsteiglauf.
73 Km Abenteuer!

Artikel wurde auf meinem iPad erstellt